21.03.2015 - Zughotel Wolkenstein/Erzgebirge

Zusammenfassung 2015

Veröffentlicht von

Saisonstart März 2015

Pünktlich zum 01.03.2015 habe ich die Zette wieder fahrbereit gemacht. Dazu frisch geladene Batterie wieder eingebaut, Tank angebaut und aufgefüllt, neue Benzinleitungen bis zur Benzinpumpe installiert, Benzinhahn auf, gefühlte 30 Sekunden den Anlasser drehen lassen und siehe da – erste Lebenszeichen der Zette im Jahre 2015 🙂
Tank angebaut? Richtig! Der Tank hatte im Inneren etwas Rost angesetzt. Da ich die Zette aber noch lange fahren möchte, habe ich mich zu einer Tankinnensanierung entschieden. Blieb noch die Frage: Selber machen oder machen lassen. Also kurz nachgerechnet: Selber machen: Material (Chemie und Hilfswerkzeuge) hätte mich rund 100€ zzgl. 1 Wochenende Zeit gekostet. Der Fachbetrieb (http://www.lackiererei-voigt.de) bot die Leistung für ~145€ an. Die 45€ Mehrpreis gegenüber der Sauerei und Arbeitszeit zu Hause waren es mir Wert, diese Arbeit an den Fachbetrieb zu geben. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden – so geschützt ist dem Tank ein langes Leben sicher.
Auch wenn zum 01.03.2015 per Saisonkennzeichen offiziell bei mir die Mopped-Saison startet, war dies wohl nicht ausreichend mit Petrus abgesprochen. Immerwiederkehrende Schauer trübten den Start in die Saison, sodass es bei einer kleinen „Technischen-Check-Runde“ blieb.

Winter doch noch nicht vorbei

Zwei Wochen später, 15.03.2015 auf zur nächste Runde. Bei strahlendem Sonnenschein und annehmbaren Temperaturen (8…9°C) zu Hause losgefahren und Richtung Altenberg abgebogen. Hätte ich mal lieber in den Wetterbericht für diese Region geschaut – Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnell beidseits der Straße. Dank Winterdienst war die Straße Schnee- und Eisfrei, jedoch zum Preis von Streusalz. Zu Hause angekommen hieß es also zunächst, die Zette von ihrer Pöckelschicht zu befreien – möglich penibel versteht sich, denn Salz und Wasser machen alle metallischen Teile zunächst „hässlich“ – manche reversibel, manche für immer versaut.

Trainspotting

Nachdem ich vom Altenberg-Abenteuer wieder aufgetaut war, ging es am 20.03.2015 auf Eisenbahn-Tour. Bewaffnet mit Fotoapparat frönte ich gleich 2 meiner Hobbies – Eisenbahn und Motorradfahren. Von Radeberg ging es über Kamenz nach Oßling. Dort gab es Eisenbahn-Werksverkehr zu beobachten und es boten sich einige Eisenbahn-Fotomotive. Weiter ging es über Hoyerswerda, Bernsdorf, Schwepnitz und Ottendorf-Ockrilla wieder zurück nach Hause.

Tour ins Erzgebirge

Nach der Winterpause ist der Fahrriemen natürlich besonders groß. Also ging es gleich einen Tag später (21.03.2015) auf zur nächsten Tour: Radeberg – Dresden – Freiberg – Wolkenstein (Zughotel Wolkenstein) – Chemnitz – Albrechtsburg – Zschopau – Nossen – Großenhain – Radeberg.
Auch bei dieser Tour durchs Erzgebirge war ich (mal wieder) von den dort noch niedrigen Temperaturen überrascht gewesen. Zum Glück diesmal ohne Nässe und Salz auf der Straße, sodass ich trocken die Tour durchführen konnte.

Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen konnte ich den Monat März 2015 mit etwas über 450km „Tourenleistung“ abschließen und ich war froh, dass die Winterpause endlich vorbei war 😉

Stahlflex-Umbau

Wie im Beitrag zum Stahlflexumbau geschrieben, habe ich die alten Gummibremsleitungen gegen Stahlflexleitungen ersetzt. Das Ergebnis der Arbeit wurde mit einer Testfahrt rund um Dresden begutachtet.
Resultat: Es hat sich gelohnt – Stahlflex ist eine klare Empfehlung.

Herrentags-Tour

Zum Herrentag 2015 ging es auf eine sehr schöne Tour ins Erzgebirge und die Tschechien.  Start war Radeberg, es ging über Dresden nach Freitag. wo die Gruppe nun komplett war. Von da aus fuhren wir via Freital, Tharandt, Edle Krone, Freiberg und viele Orte, die ich nicht kannte (und mir nicht merken konnte) zur Schwartenbergbaude  (Google Maps). Eine tolle Location! Gelegen auf einem Berg, bietet sie landschaftlich ein schönes Panorama und hält lecker Speisen und Getränke für die Gäste bereit. Nach dort verbrachter Mittagspause ging es in Tschechien auf dem „Erzgebirgskamm“ zum Mückentürmchen. Nach kurzem Stop verlief die Route weiter nach Petrovice (Peterswald) und von da zurück über die Grenze nach Deutschland. Das nächste Ziel war Geising mit Kaffee- und Eispause. Von Geising aus waren es nur noch weinge Kilometer, bis wir in Altenberg zum Tour-Abschlussgrillen zusammenfanden, den Tag gemütlich ausklingen ließen und uns kurz vor Einbruch der Dunkelheit Richtung Heimat aufbrachen.
Ein rundum toller Tag, eine sehr schöne Tour und nette Leute kennengelernt. Gerne wieder!

Weitere Stationen…

… waren Meißen, der tägliche Weg zur Arbeit und die ein oder andere kleine Runde zum Feierabend. Immerwieder gern führte mich der Weg zum Imbissbus in Dresden. Dieser steht auf dem Polo-Parkplatz in Dresden Gompitz und bietet lecker Essen zu guten Preisen. Der Standort bei Polo macht die Sache gleich doppelt attraktiv.

50.000km

Quasi zum Ende der Saison 2015 standen am 24.10.2015 die 50.000km auf dem Tacho. Auf weitere 50Tkm!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.