Zephyr 550 beim Kauf

Neues Projekt: Zweit-Motorrad Kawasaki Zephyr 550

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Schon einige Zeit wuchs in mir der Wunsch nach einem Zweit-Motorrad. Anfangs dachte ich noch: Vom Konzept her was völlig anderes als die ZZ-R 600, einen Kontrast, 1- oder 2-Zylinder, hochbeinig, agil. Die Gedanken gingen ich Richtung Enduro/Supermoto. Doch dann kam alles anders… 😉

Ein Kumpel aus dem Garagenhof berichtete vom Besuch bei einem Bekannten. Er hätte eine Zephyr 550 günstig abzugeben. „Was ist günstig?“, fragte ich. Seine Antwort: „700€.“ OK, ich dachte an 500€ aber mal anschauen… Ein paar Tage später dann die Besichtigung: optischer Gesamteindruck: ok, technisch: naja… Sie sprang zwar an, aber absolut unrunder Motorlauf, kein Standgas, Tank innen mit Rost, Kupplung kommt sehr spät, Tachoeinheit locker, Tageskilometerzähler ohne Funktion, ein Unfall in der Historie, Öl-Leckage am Federbein hinten rechts. Sie hatte aber auch positives zu bieten: Edelstahl Kettenschutz mit „Zephyr“-Schriftzug, Edelstahl-Ölkühlerblech mit Kawasaki-Drachen, Lenkerumbau, Stahlflex-Bremsleitungen vorn (eingetragen).
Nun ja, erstmal sacken lassen, durchrechnen und drüber schlafen. Natürlich habe ich mir auch andere Gebrauchtangebote angeschaut (via Internet-Inserate) und festgestellt, dass andere Fahrzeuge, teils auch mit Macken ab ~1.000…1.200€ gehandelt werden. Also, was nun… Manchmal muss man was wagen! Und so habe ich zugeschlagen und mir die Zephyr als „Aufbau-/Bastel-Projekt“ zugelegt. Für 700€ war sie nun mein.

Per Überführungskennzeichen hat sie sogar aus eigener Kraft den Weg vom Nachbarort zu mir geschafft. Dort angekommen folgte zugleich die Zerlegung: Tank runter, Vergaser ab und komplett demontiert, Luftfilterkasten ausgebaut, Ventildeckel ab.

Was nun folgte und folgt berichte ich gesondert. Eines aber vorweg: Ich bereue keineswegs den Kauf und habe schon einige schöne Bastelstunden hinter mir und freue mich auf die weiteren Schritte, die Zephyr wieder technisch und optisch fein herzurichten.
Nahziel ist der technisch einwandfreie Aufbau und Zulassung zum fahren, Fernziel ist ein Custom-Umbau. Aktuell lasse ich mich hierzu von anderen Umbauten inspirieren. Es wird wohl auf einen Café-Racer-Bobber-Tracker hinauslaufen – also eine Mischung von Dingen, die mir an den jeweiligen Richtungen gefallen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Robert, dass Du mir dieses Mopped vermittelt hast!

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